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    <title>de.credativ-Blog: Kategorie X11</title>
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    <updated>2010-05-20T10:50:55Z</updated>
    <subtitle>All about Linux and Open Source</subtitle>
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    <title>Google veröffentlicht VP8 Code, gründet Open Web Media Project</title>
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    <published>2010-05-20T10:37:45Z</published>
    <updated>2010-05-20T10:50:55Z</updated>

    <summary>Google hat den Videocodec VP8 unter einer freien Lizenz veröffentlicht und preist diesen als Standard-Video-Codec für das Internet an. Google hatte On2-Technologies aufgekauft, und im Zuge dessen auch den Video-Codec VP8 übernommen. Dieser wurde nun unter einer freien Lizenz veröffentlicht...</summary>
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        <name>Roland Wolters</name>
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        <![CDATA[<p><img alt="tux.jpg" src="/de/static/tux.jpg" width="86" height="102" class="mt-image-right" style="float: right; margin: 0 0 20px 20px;" /><em>Google hat den Videocodec VP8 unter einer freien Lizenz veröffentlicht und preist diesen als Standard-Video-Codec für das Internet an.</em></p>

<p>Google hatte On2-Technologies aufgekauft, und im Zuge dessen auch den Video-Codec VP8 übernommen. Dieser wurde nun unter einer freien Lizenz veröffentlicht und soll dem Willen Googles nach der zukünftige Videostandard des Netzes werden. Das zu diesem Zweck eigenes gegründete <a href="http://www.webmproject.org/">Open Web Media Project</a> soll die Firmen und Projekte hinter dem Video-Codec bündeln und diesem so die notwendige Verbreitung und Akzeptanz sichern.</p>

<p>Hintergrund des Schritts ist, dass es für den HTML5-Video-Standard des WWW bisher keinen einheitlichen Codec gibt: kommerzielle Anbieter setzen meist auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H.264/MPEG-4_AVC">H.264</a>, dieser ist jedoch Patentbelastet und erfordert zukünftig Lizenzzahlungen. Freie Projekte setzen daher lieber auf den freien <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ogg_Theora">Ogg Theora</a> (das übrigens ebenfalls aus einem Video-Codec von On2 hervor gegangen ist), welches aber häufig wegen einer geringeren Qualität gegenüber H.264 kritisiert wird. Kritiker vermuten außerdem auch bei diesem noch nicht bekannte Patente.</p>

<p>Der von Google vorgestellte Codec soll hier Abhilfe schaffen - die Qualität kann sich sehen lassen, und Google selbst hält diverse Patente an dem Codec selbst. Außerdem ist die Zahl der Unterstützer sehr groß. Medienberichten soll auch Microsofts zukünftiger Browser IE 9 VP8 unterstützen sofern er installiert ist, womit von den großen Software-Herstellern nur noch Apple in der Liste der Unterstützer fehlt.</p>

<p>Es bleibt abzuwarten, ob VP8 sich gegen H.264 durchsetzt, oder aber ob es einen Konter der Interessengruppen rund um H.264 gibt, um zum Beispiel dauerhaft zukünftig eine zumindest kostenfreie Version H.264 zu erlauben.</p>

<p>Alle Blog-Artikel zu aktuellen Themen werden auch als <a href="/de/news">Kategorie News</a> samt eigenem Feed angeboten. Wir bieten zu nahezu allen angesprochenen Open-Source-Themen auch unseren gewohnten <a href="http://www.credativ.de/home/open-source-support-center/unser-support-angebot/">Open Source Support</a>.</p>]]>
        
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    <title>Nvidia stellt freien nv-Treiber ein</title>
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    <published>2010-03-29T11:15:14Z</published>
    <updated>2010-03-31T10:47:21Z</updated>

    <summary> Nvidia hat bekannt gegeben, dass der freie nv-Treiber nicht mehr länger unterstützt wird. Beginnend mit den soeben neu veröffentlichten Fermi-Grafikkarten werden zukünftige Karten von Nvidia nicht mehr mit dem Treiber nv funktionieren. Ursprünglich war der nv-Treiber von Nvidia entwickelt...</summary>
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        <name>Roland Wolters</name>
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        <![CDATA[<p><img alt="290px-OpenGL_logo.svg.png" src="/de/static/290px-OpenGL_logo.svg.png" width="100" height="44" class="mt-image-right" style="float: right; margin: 0 0 20px 20px;" /><br />
<em>Nvidia hat bekannt gegeben, dass der freie nv-Treiber nicht mehr länger unterstützt wird. Beginnend mit den soeben neu veröffentlichten Fermi-Grafikkarten werden zukünftige Karten von Nvidia nicht mehr mit dem Treiber nv funktionieren.</em></p>

<p>Ursprünglich war der nv-Treiber von Nvidia entwickelt worden, um auf aktueller Hardware eine brauchbare 2D-Performance zu erlangen. 3D-Unterstützung war dort von vornherein weder gewollt noch geplant gewesen, und wurde auch nie angegangen. Nutzer mit 3D-Ansprüchen wurden schon immer auf den proprietären Treiber von Nvidia verwiesen.</p>

<p>Für die Zukunft sollen nun alle Nutzer den <a href="http://www.nvidia.com/object/unix.html">proprietären Treiber</a> verwenden - für eine erste Installation unter Linux sei der Vesa-Treiber ausreichend, so Nvidia in <a href="http://lists.freedesktop.org/archives/xorg/2010-March/049749.html">einem Statement</a>. Da der nv-Treiber kaum mehr biete als der Vesa-Treiber, sei dies in Ordnung.</p>

<p>Dabei geht die Bekanntgabe in keinster Weise auf den mittlerweile recht weit fortgeschrittenen Treiber <a href="http://nouveau.freedesktop.org/wiki/">nouveau</a> ein, der vor einigen Wochen in den Kernel aufgenommen wurde und daher standardmäßig bei zukünftigen Distributionen für Nvidia-Karten zum Einsatz kommen wird. Denn dieser Treiber bietet neben 2D- auch 3D-Funktionen, es war bereits absehbar, dass dieser den nv-Treiber mittelfristig überflüssig machen würde.</p>

<p>Unter diesem Gesichtspunkt ist die Ankündigung daher wenig überraschend. Es wäre aber wünschenswert gewesen, hätte Nvidia seine Open-Source-Ankündigungen auf den neuen Treiber nouveau verlegt, statt sie vollständig einzustellen. Bisher sieht es damit leider nicht so aus, als würde sich die <a href="http://liquidat.wordpress.com/2007/03/04/the-forcedeth-story/">forcedeth-Geschichte</a> im Grafik-Bereich wiederholen.</p>

<p>Alle Blog-Artikel zum Thema X11 werden auch als <a href="/de/x11/">Kategorie X11</a> samt eigenem Feed angeboten - und falls ihr nach <a href="http://www.credativ.de/open-source-support-center/">Support und Services für Linux</a> sucht, seit ihr bei uns ebenfalls richtig.</p>]]>
        
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    <title>OpenGL 4.0 veröffentlicht</title>
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    <published>2010-03-11T16:04:48Z</published>
    <updated>2010-03-11T16:34:36Z</updated>

    <summary>Wie soeben bekannt wurde, hat die Khronos-Gruppe die Versionen 3.3 und 4.0 der 2D und 3D-API OpenGL veröffentlicht. Insbesondere die Version 4.0 ist unerwartet. Nachdem OpenGL sich zwischen den Jahren 2004 und 2008 kaum bewegte, ja fast schon tot gesagt...</summary>
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        <name>Roland Wolters</name>
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        <![CDATA[<p><img alt="290px-OpenGL_logo.svg.png" src="http://blog.credativ.com/de/static/290px-OpenGL_logo.svg.png" width="100" height="44" class="mt-image-right" style="float: right; margin: 0 0 20px 20px;" /><em>Wie soeben bekannt wurde, hat die Khronos-Gruppe die Versionen 3.3 und 4.0 der 2D und 3D-API OpenGL veröffentlicht. Insbesondere die Version 4.0 ist unerwartet.</em></p>

<p>Nachdem OpenGL sich zwischen den Jahren 2004 und 2008 kaum bewegte, ja fast schon tot gesagt wurde und immer weiter hinter den Konkurrenten DirectX zurück fiel, konzentriert sich die dafür verantwortliche Khronos-Gruppe seit Mitte 2008 wieder verstärkt auf die Fortentwicklung der Spezifikation: 2008 wurde die Version 3.0 veröffentlicht, 2009 folgten 3.1 und 3.2. Für diese Tage war die Version 3.3 erwartet worden, doch wurde heute neben 3.3 auch die Version 4.0 der überraschten Öffentlichkeit präsentiert.</p>

<p>Laut der Khronos-Gruppe bietet OpenGL 4.0 eine API, um auch modernste Hardware zu unterstützen - dies positioniert die neue API indirekt als Konkurrent zu DirectX11, das bisher neueste Hardware besser ansprechen konnte als das auf etwas ältere Hardware ausgelegte OpenGL 3.x. Dies konnte im Sinne der Unterstützung eher mit DirectX10 verglichen werden kann. Auch weist die <a href="http://www.khronos.org/news/press/releases/khronos-unleashes-cutting-edge-cross-platform-graphics-acceleration-opengl4">Pressemitteilung</a> explizit darauf hin, dass dieses Release insbesondere auf die Ansprüche der Entwickler angepasst ist und eine einfachere Entwicklung von Programmen ermöglichen soll.</p>

<p>Die neue API kommt aber erst zum Tragen, wenn sie auch implementiert wird: AMD und NVIDIA werden beide in der Pressemitteilung zitiert mit den Worten, dass sie bald die neue API unterstützen werden. Da NVIDIA und ATI in ihren Treibern für Linux und Windows weitestgehend den gleichen OpenGL-Stack verwenden, wird die OpenGL-4.0-Unterstützung damit auch bald unter Linux Einzug halten. Länger dauern wird es aber bei freien Linux-Treiber von Grafikkarten: die freie OpenGL-Implementierung <a href="http://www.mesa3d.org/">Mesa3D</a> bietet bisher nicht mal eine erste OpenGL-3.x-Unterstützung. Doch auch hier bewegt sich viel: während in der Vergangenheit teilweise Monate nichts von dem Projekt zu hören war, gibt es mittlerweile monatlich neue Versionen und Bugfix-Releases.</p>

<p>Wir von credativ wünschen uns transparentere Prozesse bei der Khronos-Gruppe, begrüßen aber natürlich das neue Release - immerhin sind <a href="http://www.credativ.de/home/software/softwareubersicht/">Support und Service rund um Open Source</a> unser Tagesgeschäft, und OpenGL ist ein wichtiger Bestandteil der Open-Source-Welt.</p>]]>
        
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