In 6 Monaten wird RHEL 3 sowie alle davon abgeleiteten Distributionen das Ende ereilen: sie werden ab da nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden.
Für Red Hats kommerzielle Linux-Distribution werden regulär 7 Jahre lang Updates angeboten. Für den Zweig 3.x der Distribution nähert sich damit das Ende: am 31. Oktober 2010 sind die 7 Jahre um, es wird keinen weiteren Support mehr geben. Dies betrifft auch die Community-Distributionen, die auf den Quellen von RHEL aufbauen, wie CentOS und Scientific Linux.
Nutzern der Distribution legen wir ein Upgrade auf eine neuere Version wärmstens ans Herz, da sonst nicht garantiert werden kann, dass die Maschinen zuverlässig und vor allen Dingen sicher weiter laufen. Zur Zeit liegen für alle genannten Distributionen die aktuell noch gepflegten Zweige 4.x und 5.x vor, ein Release des Zweigs 6.x könnte eventuell noch rechtzeitig zum EOL des Zweigs 3.x veröffentlicht werden.
Da solche Upgrades sehr umfangreich und arbeitsaufwendig sein können, bietet sich alternativ auch eine Migration auf eine andere Distribution wie Debian an.
Ein entsprechender Upgrade-Plan sollte aber in jedem Fall bereits jetzt evaluiert werden - tendenziell sind es gerade die Maschinen des sensiblen produktiven Betriebs, die selten angefasst und noch seltener aktualisiert werden. Eine tiefgehende Analyse des Ist-Zustands so wie der Ansprüche, Notwendigkeiten und Bedingungen an das System vor dem Upgrade sind genau so unerlässlich wie Tests auf Staging-Systemen und eine frühzeitige Migration lange vor dem EoL. Wer bis zum letzten Tag wartet, tut sich keinen Gefallen.
Alle Blog-Artikel zum Thema CentOS werden auch als Kategorie RHEL/CentOS samt eigenem Feed angeboten. Wir bieten natürlich auch Support und Services für CentOS - insbesondere bei Upgrades und Migrationen auf neuere Versionen oder alternative Distributionen.


Auf den Chemnitzer Linux-Tagen hält Alexander Wirt einen Vortrag über Single-Sign-On mit Kerberos. Er gibt eine Einführung in Kerberos so wie in die Konfiguration verschiedener Dienste.
Einer der schnellsten und einfachsten Wege, den Zugriff auf einen Pfad eines Webservers auf bestimmte Nutzer zu begrenzen ist der Einsatz einer .htaccess-Datei. Diese wird im zu begrenzenden Pfad hinterlegt, und beschreibt, welche Beschränkungen gelten. Ein simples Beispiel für die Begrenzung des Zugriffs auf alle Nutzer, die in einer entsprechenden htpasswd-Datei definiert sind, ist:


