Aktuelles in der Kategorie News

Ab sofort bietet credativ den Open Source Schutzbrief an, einen Notfallsupport für IT-Infrastrukturen.

Mit dem Open Source Schutzbrief bietet credativ eine Lösung für alle Diejenigen, die ihre IT grundsätzlich selbst verwalten, aber im Notfall doch Zugriff auf Expertenwissen benötigen.

Dr. Michael Meskes, credativs Geschäftsführer, bringt das grundlegende Problem in der Pressemitteilung auf den Punkt:


Leider ist es oft so, dass Störungen und Notfälle in den absolut ungünstigsten Situationen eintreten. Viele Unternehmen werden die folgenden Situationen kennen: Die Administratoren, die sich mit dem betroffenen Open Source Systemen am besten auskennen sind gerade in Urlaub oder krank. Die Störung erfolgt genau in der Hauptgeschäftszeit. Der Fehler lässt sich nicht genau lokalisieren.

In einem solchen Fall müssen externe Dienstleister her, um die Systeme wieder lauffähig zu machen. Die Zeit ist dann aber zu kurz, um fähige Dienstleister zu suchen, Verträge auszuhandeln und und und.

Der Open Source Schutzbrief aber wirkt hier als eine Art Versicherung, mit der garantiert wird, dass auch im schlimmsten Fall umgehend fähige Techniker das Problem angehen.

mme-ciozone.pngCIOZone, ein soziales Netzwerk, das auf Kontakte zwischen CIOs spezialisiert ist, führte kürzlich ein Gespräch mit Dr. Michael Meskes, dem Gründer der credativ GmbH.

CIOZone ist als spezialisiertes, soziales Netzwerk eine zentrale Anlaufstelle und Kommunikationsplattform für CIOs. CIOZones Roger Green nahm sich vor einigen Tagen die Zeit, zu uns nach Deutschland zu reisen, und ein ausführliches Interview mit Michael Meskes zu führen. Die Geschichte des Unternehmens kommt dabei genauso zur Sprache wie auch aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Bereich Open Source.

Das vollständige Interview sowie ein Videomitschnitt finden sich auf ciozone.com.

Die US-Abteilung von credativ ist mit dem auf Forst-Ressourcen-Management spazialisierten Unternehmen Forest Informatics eine Partnerschaft eingegangen. Zusammen bieten die beiden Unternehmen Training und Support für die Verarbeitung von Geodaten mit Hilfe von Open-Source-Software an.


Forest Informatics bietet Lösungen rund um die Verwaltung von forstwirtschaftlichen Gebieten mit Hilfe von Geodaten an. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Offenheit der eingesetzten Lösungen: bewusst wird den Kunden von proprietären Lösungen abgeraten, die Vorteile von Open Source werden klar wahr genommen und vermittelt. Dieser Ansatz versteht sich exzellent mit der Perspektive credativs: als Open-Source-Unternehmen kennen wir nicht nur die Vorteile von Open Source, wir vermitteln sie aktiv an unsere Kunden weiter und stehen für die Vorteile und Ideale dahinter ein.

Auf Grund dieser Gemeinsamkeiten haben sich beide Unternehmen dazu entschlossen, eine Partnerschaft einzugehen, und Kunden gemeinsam Open-Source-Lösungen und -Schulungen für GIS und Forst-Ressourcen-Management anzubieten. Die Themenschwerpunkte sind dabei PostgreSQL, PostGIS, R, und PL/R.

Zur Einführung wird es im September einen dreitägigen Kurs Intro to PostgreSQL with Spatial Analysis Extensions in San Diego geben. Den Kursteilnehmern werden dabei sowohl Datenbank-Grundlagen anhand von PostgreSQL näher gebracht, also auch Geodaten-Management mit Hilfe von PostGIS und die Prinzipien der Datenverarbeitung mit Hilfe von PL/R und R erlernen können.

Wir von credativ freuen uns über diesen neuen Partner, und wünschen von Deutschland aus alles Gute auf die andere Seite des Atlantiks!

Mehr über credativs Open-Source-Angebote erfahrt Ihr auf unserer Webseite. Wir freuen uns aber auch gerne über Kommentare und Fragen hier auf dem Blog oder über unser Kontakt-Formular.

PostgreSQL 9.0beta2

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Vor einigen Tagen wurde eine weitere Betaversion von PostgreSQL 9.0 veröffentlicht, die unter anderem Syntax-Änderungen und pg_upgrade mit sich bringt.


Die Fertigstellung der neuen PostgreSQL-Version 9.0 schreitet voran, es wurden einige wichtige Änderungen gegenüber der Beta1 vorgenommen:

  • Die Syntax für benannte Parameter in Funktionen wurde geändert. Statt CREATE FUNCTION f(expression AS parameter_name, ...) wird nun CREATE FUNCTION f(parameter_name := expression, ...) verwandt. Grund hierfür ist insbesondere eine vorbereitende Maßnahme auf den Entwurf des kommenden SQL Standard 2011. Dieser sieht für die Zuweisung die Syntax CREATE FUNCTION f(parameter_name => value, ...) vor, jedoch kann PostgreSQL nicht ohne weiteres => adaptieren, da beliebige Operatoren diesen Bezeichner annehmen können (siehe auch die CREATE OPERATOR Syntax). Da der SQL Standard 2011 sich noch in der Entwurfsphase befindet, und die Anpassung hierfür aufwändig ist sowie einige heftige Inkompatibilitäten nach sich ziehen würde, wurde entschieden, vorerst eine möglichst ähnliche Syntax zu implementieren.
  • pg_upgrade für Migrationen ohne Dump/Restore auf PostgreSQL 9.0 wurde in den contrib-Zweig des Quelltextbaumes aufgenommen. pg_upgrade erlaubt die Konvertierung eines binärkompatiblen Datenbankclusters ab Version 8.3.
  • Sicherheitsrelevante Fixes, siehe hierzu auch die Veröffentlichungen der Updates für 8.4.4, 8.3.11, 8.2.17, 8.1.21, 8.0.27 und 7.4.29
  • Bug Fixes nach Reports von Betatestern, aber auch wichtige Korrekturen für Hot Standby und Streaming Replication

Wie immer sind alle Interessierten aufgefordert, ihre Testergebnisse und -Eindrücke den Entwicklern mitzuteilen. Informationen für das Vorgehen für Tests und Erstellen von Fehlerberichten können im Wiki eingesehen werden.

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Kürzlich wurde eine Statistik veröffentlicht, bei der die einzelnen Committer des PostgreSQL-Projekts aufgelistet wurden. Mit dabei sind mehrere Mitarbeiter von credativ.


PostgreSQLs Andrew Dunstan Statistiken hat eine Statistik über die Produktivität der PostgreSQL-Committer veröffentlicht. Darin ist aufgeführt, welche Entwickler mit Commit-Rechten wie viele Commits durchgeführt haben. Zwar lässt dies keine Rückschlüsse darauf zu, wie viel Code der jeweilige Entwickler tatsächlich beigesteuert oder wie viel Review-Mühen er sich gemacht hat; aber es es ist ein Indiz dafür, dass sich bestimmte Entwickler viel in das Projekt einbringen.

Die credativ GmbH versteht sich als Teil der Community vieler Open-Source-Projekte - so auch bei PostgreSQL. Dass dies ernst gemeint ist und in der Firma gelebt wird, zeigt sich so auch in der von Andrew Dunstan erstellten Statistik: von den aufgeführten Committern arbeiten gleich mehrere in den verschiedenen internationalen Büros von credativ: Michael Meskes, Joe Conway und davec, Dave Cramer. Dabei fehlen aber auch noch die Mitarbeiter von credativ, die selbst viel Code beisteuern, aber keine Commits vornehmen. So ist z.B. Bernd Helmle den Lesern dieses Blogs wegen seiner umfangreichen Artikel zu PostgreSQL nicht nur als Autor, sondern auch als Entwickler bestens bekannt, taucht aber in Andrews Statistik nicht auf.

Als Indiz bestätigt die Liste uns aber, dass die Bemühungen der Firma, aber auch die Verbundenheit unserer Mitarbeiter mit Open Source Früchte trägt. Wenn Ihr mehr über unser Open-Source-Engagement wissen wollt, hinterlasst einfach einen Kommentar. Falls Ihr euch für unser Open Source Support Angebot interessiert, gibt es auch noch diverse andere Kontaktmöglichkeiten.

tux.jpgGoogle hat den Videocodec VP8 unter einer freien Lizenz veröffentlicht und preist diesen als Standard-Video-Codec für das Internet an.

Google hatte On2-Technologies aufgekauft, und im Zuge dessen auch den Video-Codec VP8 übernommen. Dieser wurde nun unter einer freien Lizenz veröffentlicht und soll dem Willen Googles nach der zukünftige Videostandard des Netzes werden. Das zu diesem Zweck eigenes gegründete Open Web Media Project soll die Firmen und Projekte hinter dem Video-Codec bündeln und diesem so die notwendige Verbreitung und Akzeptanz sichern.

Hintergrund des Schritts ist, dass es für den HTML5-Video-Standard des WWW bisher keinen einheitlichen Codec gibt: kommerzielle Anbieter setzen meist auf H.264, dieser ist jedoch Patentbelastet und erfordert zukünftig Lizenzzahlungen. Freie Projekte setzen daher lieber auf den freien Ogg Theora (das übrigens ebenfalls aus einem Video-Codec von On2 hervor gegangen ist), welches aber häufig wegen einer geringeren Qualität gegenüber H.264 kritisiert wird. Kritiker vermuten außerdem auch bei diesem noch nicht bekannte Patente.

Der von Google vorgestellte Codec soll hier Abhilfe schaffen - die Qualität kann sich sehen lassen, und Google selbst hält diverse Patente an dem Codec selbst. Außerdem ist die Zahl der Unterstützer sehr groß. Medienberichten soll auch Microsofts zukünftiger Browser IE 9 VP8 unterstützen sofern er installiert ist, womit von den großen Software-Herstellern nur noch Apple in der Liste der Unterstützer fehlt.

Es bleibt abzuwarten, ob VP8 sich gegen H.264 durchsetzt, oder aber ob es einen Konter der Interessengruppen rund um H.264 gibt, um zum Beispiel dauerhaft zukünftig eine zumindest kostenfreie Version H.264 zu erlauben.

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tux.jpgIn 6 Monaten wird RHEL 3 sowie alle davon abgeleiteten Distributionen das Ende ereilen: sie werden ab da nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden.

Für Red Hats kommerzielle Linux-Distribution werden regulär 7 Jahre lang Updates angeboten. Für den Zweig 3.x der Distribution nähert sich damit das Ende: am 31. Oktober 2010 sind die 7 Jahre um, es wird keinen weiteren Support mehr geben. Dies betrifft auch die Community-Distributionen, die auf den Quellen von RHEL aufbauen, wie CentOS und Scientific Linux.

Nutzern der Distribution legen wir ein Upgrade auf eine neuere Version wärmstens ans Herz, da sonst nicht garantiert werden kann, dass die Maschinen zuverlässig und vor allen Dingen sicher weiter laufen. Zur Zeit liegen für alle genannten Distributionen die aktuell noch gepflegten Zweige 4.x und 5.x vor, ein Release des Zweigs 6.x könnte eventuell noch rechtzeitig zum EOL des Zweigs 3.x veröffentlicht werden.
Da solche Upgrades sehr umfangreich und arbeitsaufwendig sein können, bietet sich alternativ auch eine Migration auf eine andere Distribution wie Debian an.

Ein entsprechender Upgrade-Plan sollte aber in jedem Fall bereits jetzt evaluiert werden - tendenziell sind es gerade die Maschinen des sensiblen produktiven Betriebs, die selten angefasst und noch seltener aktualisiert werden. Eine tiefgehende Analyse des Ist-Zustands so wie der Ansprüche, Notwendigkeiten und Bedingungen an das System vor dem Upgrade sind genau so unerlässlich wie Tests auf Staging-Systemen und eine frühzeitige Migration lange vor dem EoL. Wer bis zum letzten Tag wartet, tut sich keinen Gefallen.

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Die PostgreSQL Entwicklergemeinde hat heute die erste Betaversion der kommenden 9.0-Release veröffentlicht. Über 200 neue Funktionen und Verbesserungen werden durch den Sprung auf den 9er-Zweig unterstrichen.

Mit dem neuen Release verfügt PostgreSQL unter Anderem nun über eine eingebaute Replikationslösung sowie die Fähigkeit, lesend auf Standby-Knoten zuzugreifen, die über Log-Shipping kontinuierlich aktualisiert werden (Hot Standby). Streaming Replication gestattet das Senden von Transaktionsinformationen direkt an einen oder mehrere Standby-Knoten, was den Zeitverlust gegenüber herkömmlichen, dateibasiertem Log-Shipping erheblich reduziert. In Kombination stellen beide Funktionen eine äußerst leistungsfähige Lösung für hochverfügbare oder leistungsverteilte Systeme dar.

Des weiteren bietet die neue PostgreSQL-Version weitere Neuerungen:

  • Hauptspeicherbasiertes LISTEN/NOTIFY; dies löst die bisherige Tabellenbasierte Implementierung mit deutlicher Geschwindigkeitssteigerung ab.
  • Exclusion Constraints, erweitert Constraints um die Fähigkeit, übergreifende Einschränkungen über komplexe Datentypen hinweg zu definieren
  • Prozeduraler Code wie PL/pgSQL, PL/Perl und PL/Python kann nun inline per DO-Befehl ausgeführt
  • werden. Damit entfällt das vorher notwendige definieren einer Prozedur bzw. Funktion mit CREATE FUNCTION
  • Trigger auf Spaltenebene
  • Trigger können nun ebenfalls an Bedingungen geknüpft werden
  • Benannte Argumentlisten für Prozeduren
  • Parameter können nun flexibel an Rollen/Datenbanken geknüpft werden

Wie immer sind alle Interessierten aufgefordert, ihre Testergebnisse und -Eindrücke den Entwicklern mitzuteilen. Informationen für das Vorgehen für Tests und Erstellen von Fehlerberichten können im Wiki eingesehen werden.

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Nvidia hat bekannt gegeben, dass der freie nv-Treiber nicht mehr länger unterstützt wird. Beginnend mit den soeben neu veröffentlichten Fermi-Grafikkarten werden zukünftige Karten von Nvidia nicht mehr mit dem Treiber nv funktionieren.

Ursprünglich war der nv-Treiber von Nvidia entwickelt worden, um auf aktueller Hardware eine brauchbare 2D-Performance zu erlangen. 3D-Unterstützung war dort von vornherein weder gewollt noch geplant gewesen, und wurde auch nie angegangen. Nutzer mit 3D-Ansprüchen wurden schon immer auf den proprietären Treiber von Nvidia verwiesen.

Für die Zukunft sollen nun alle Nutzer den proprietären Treiber verwenden - für eine erste Installation unter Linux sei der Vesa-Treiber ausreichend, so Nvidia in einem Statement. Da der nv-Treiber kaum mehr biete als der Vesa-Treiber, sei dies in Ordnung.

Dabei geht die Bekanntgabe in keinster Weise auf den mittlerweile recht weit fortgeschrittenen Treiber nouveau ein, der vor einigen Wochen in den Kernel aufgenommen wurde und daher standardmäßig bei zukünftigen Distributionen für Nvidia-Karten zum Einsatz kommen wird. Denn dieser Treiber bietet neben 2D- auch 3D-Funktionen, es war bereits absehbar, dass dieser den nv-Treiber mittelfristig überflüssig machen würde.

Unter diesem Gesichtspunkt ist die Ankündigung daher wenig überraschend. Es wäre aber wünschenswert gewesen, hätte Nvidia seine Open-Source-Ankündigungen auf den neuen Treiber nouveau verlegt, statt sie vollständig einzustellen. Bisher sieht es damit leider nicht so aus, als würde sich die forcedeth-Geschichte im Grafik-Bereich wiederholen.

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Die Resonanz auf die Vorstellung der Open Source Support Card war immens. Im Folgenden listen wir die wichtigsten Reaktionen der Presse und das Feedback der Community auf.

Die gestern erfolgte Vorstellung der Open Source Support Card wurde von einem großen Presse-Echo begleitet - alle großen Nachrichtenportale haben darüber berichtet, und die Berichte waren sehr positiv. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Linux-Support für viele Business-Kunden ein interessantes und wichtiges Thema ist - und dass unser Angebot etwas wirklich neues ist - wir lassen "einen frischen Frühlingswind" durch den Markt fegen, wie die Pressemitteilung so schön sagte.

Hier die bisher gefundenen Artikel im deutschsprachigen Raum - bitte hinterlasst Kommentare, wenn wir was übersehen haben:

Aber auch die Reaktionen in diversen Foren waren interessant zu lesen: die Preise, aber auch unser Open Source Support Center (OOSC), unsere Open Source Support Referenzen und unsere Firma an sich wurden ausführlichst besprochen. Diese sehr umfangreichen Diskussionen zeigen ebenfalls, dass wir mit dem Angebot den Puls der Zeit und den Nerv vieler Linux-Admins im professionellen Umfeld getroffen haben.

Für uns alle war es ein dementsprechend bestärkender Tag, und wir sind zufrieden in den Feierabend gegangen. Wir danken für das umfangreiche Feedback, und stehen für Fragen immer gerne zur Verfügung - auch hier im Blog. Allerdings werden wir nicht verraten, welches Thema die nächste Open Source Support Card abdeckt. Ihr könnt ja mal raten. ;-)

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